Pressemitteilung

12. Februar 2016

PM 10/2016 CDU-Fraktion will Rettungshundestaffeln im Land finanziell deutlich besser ausstatten

Vorsitzender CDU-Landtagsfraktion Guido Wolf MdL

„Die Landesregierung ist nicht bereit, die sehr geringe Förderung der 61 Rettungshundestaffeln im Land über die Mittel im Katastrophenschutzdienst hinaus zu erweitern. Wir haben bereits mehrfach betont, wie wichtig deren Arbeit für das Land ist. Sie leisten mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit einen wichtigen Beitrag zum Zivil- und Katastrophenschutz sowie zur Gefahrenabwehr. Insbesondere staatliche Organisationen, wie zum Beispiel die Polizei, sind in vielen Bereichen auf den Einsatz der Rettungshundestaffeln angewiesen. Sie müssen vom Land besser unterstützt werden“, sagte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Guido Wolf MdL, am Freitag (12. Februar) bei einem Besuch der Rettungshundestaffel Heilbronn. Begleitet wurde Wolf bei dem Termin vom CDU-Landtagsabgeordneten Alexander Throm MdL.

Insbesondere nehme die CDU-Fraktion zur Kenntnis,  dass die Mitglieder der Rettungshundestaffeln für ihren Dienst nicht nur Ihre Freizeit einbrächten, sondern bisher auch in erheblichem Umfang eigene finanzielle Mittel dafür einsetzen müssten. „Dass bei der Polizei keine Haushaltsmittel vorhanden sind, um etwa Einsätze auf Anforderung der Polizei, wie etwa bei der Personensuche, zu entschädigen, ist ein Unding. Die CDU-Landtagsfraktion will die 61 Rettungshundestaffeln im Land zukünftig finanziell unterstützen, weshalb wir uns dafür einsetzen werden, dass jede Rettungshundestaffel im Jahr mit einem Pauschalbetrag von 4 000 Euro gefördert wird“, betonte Wolf. Mit dem Bundesverband Rettungshunde e.V. habe man daher bereits intensive Gespräche geführt.