Pressemitteilung

16. September 2016

PM 67/2016 Kanada ist ein wichtiger Partner Baden-Württembergs – mit CETA können gemeinsame Anliegen weiter voran bringen – Deshalb ist dieses Abkommen sehr bedeutend

Vorsitzender des Arbeitskreises Europa und Internationales Joachim Kößler MdL:

"Zwischen Kanada und Baden-Württemberg bestehen enge Verbindungen und bei vielen Themen haben wir große Übereinstimmungen. Mit CETA besteht die Möglichkeit, gemeinsame Anliegen weiter voran zu bringen. Hierzu zählen Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Umwelttechnik und Klimaschutz. Deshalb ist dieses Abkommen sehr bedeutend", sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Europa und Internationales, Joachim Kößler MdL, am Freiatag (16. September) im Anschluss an ein Gespräch mit der kanadischen Botschafterin Marie Gervais-Vidricaire.

Kanada sei bei Fragen der öffentlichen Daseinsvorsorge und dem Sozialsystem Europa traditionell sehr nahe. „Wir müssen nun unvoreingenommen prüfen, ob unsere Anliegen bei CETA auch erfüllt wurden. Uns ist die Vertiefung der Zusammenarbeit mit Kanada ein wichtiges Anliegen und wir möchten diesen Geist der Partnerschaft auch beim Umgang mit dem Thema CETA beibehalten. In Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur besteht ein enger Austausch zwischen Baden-Württemberg und Kanada. Das 30-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit Ontario ist ein guter Anlass, dies auch hervorzuheben. Als weltoffenes und international vernetztes Land braucht Baden-Württemberg in Zukunft Partner in aller Welt. Wir freuen uns, dass auch die kanadische Seite an einer engen Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg sehr interessiert ist“, betonte Kößler.

„In wichtigen Branchen wie Automobilbau, Maschinenbau, Medizintechnik, Umwelttechnik oder IT besteht bereits heute ein enger wirtschaftlicher Austausch, gerade auch im Mittelstand. Von über 800 deutschen Unternehmensniederlassungen in Kanada sind über 200 aus Baden-Württemberg, darunter viele Mittelständler. CETA kann hier neue Impulse liefern. Gerade auch für diese und weitere an Wirtschaftsbeziehungen interessierte Unternehmen sind verlässliche Rahmenbedingungen notwendig“, so Kößler.