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Professoren, die nach der W-Besoldung vergütet werden, erhalten in Baden-Württemberg deutschlandweit die höchsten Grundgehälter, die niedrigsten werden dagegen in Berlin gezahlt. Das geht aus einer Übersicht über die Besoldungsanpassungen hervor, die ab dem 1. März dieses Jahres gelten und in der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands „Forschung & Lehre“ veröffentlicht wurden. Die Gehaltsdifferenz könne danach bei W3-Professuren bis zu 600,- Euro pro Monat beim Grundgehalt betragen.
Für den wissenschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Werner Pfisterer, sind diese Zahlen ein Beleg für den hohen Stellenwert der Wissenschaft für die Unionspolitik im Land. „Wir liegen im Wettbewerb um die besten Köpfe in Forschung und Lehre deutlich vorn“, so Pfisterer. „Unsere nachhaltigen Bemühungen und Investitionen im Hochschulbereich tragen Früchte, wie der Ländervergleich zeigt.“ Baden-Württembergische Hochschulen zählen laut Pfisterer für Professoren und Studenten zu den attraktivsten in Deutschland. Die derzeit laufenden Haushaltsberatungen seien erneut ein Beleg dafür, dass man in diesen Bemühungen nicht nachlasse. Trotz schwieriger Finanzlage werde im aktuellen Haushalt in den Wissenschaftsetat sogar noch deutlich mehr investiert als im Jahr 2009. |