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„Integration braucht Anerkennung – Ehrenamtspreis für die interkulturelle Öffnung von Vereinen ausloben!“
Gerade in Hilfsorganisationen sind Menschen mit Migrationshintergrund noch unterrepräsentiert. Das Engagement bei Feuerwehr, Rettungsdiensten und Technischem Hilfswerk erfährt eine hohe gesellschaftliche Anerkennung und ist deshalb für die Integration von besonderer Bedeutung.

„Integration braucht Anerkennung! Wir wissen, dass Integration von Vorbildern lebt. Deshalb müssen wir sowohl vorbildliche Integrationsleistungen von Vereinen als auch herausragendes Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund besser sichtbar machen. Das Land muss die Integrationsleistung von Vereinen deutlicher als bislang honorieren, um das ehrenamtliche Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund noch stärker zu fördern“ sagte der Integrationspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Bernhard Lasotta MdL, am Donnerstag (26. Januar) in Stuttgart.
Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion haben einen Antrag eingebracht, mit dem die Landesregierung aufgefordert wird, einen Ehrenamtspreis für die Interkulturelle Öffnung von Vereinen auszuloben und das ehrenamtliche Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund durch geeignete Maßnahmen stärker herauszustellen.
„Gerade in Hilfsorganisationen sind Menschen mit Migrationshintergrund noch unterrepräsentiert. Das Engagement bei Feuerwehr, Rettungsdiensten und Technischem Hilfswerk erfährt eine hohe gesellschaftliche Anerkennung und ist deshalb für die Integration von besonderer Bedeutung. Zugleich sind die Hilfsorganisationen auf Nachwuchs aus allen Bevölkerungskreisen angewiesen“, so Lasotta. Deshalb müssten die Öffnung dieser Bereiche für Menschen mit Migrationshintergrund forciert werden.
Lasotta erwarte, dass Integrationsministerin Öney hierfür unverzüglich ein Konzept vorlege. Mit hilfloser Konzeptionslosigkeit und Ankündigungspolitik ohne Umsetzungskraft ist es im neuen Jahr nicht mehr getan. „Wir wünschen uns, dass die Ministerin die Kraft findet, wichtige Initiativen auf dem Gebiet der Integrationspolitik anzustoßen. Leider müssen wir derzeit aber eher davon ausgehen, dass das Engagement der Ministerin in internen und ressortübergreifenden Querelen zerrieben wird“, so Lasotta abschließend.