Meldungen

5. Februar 2016

Ehrenamtliche Helfer nicht an die Belastungsgrenze bringen

Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion Guido Wolf MdL:

"Der Gemeindetag hat Recht, wenn er vor einer Überforderung der ehrenamtlichen Helfer in der Flüchtlingskrise warnt. Was wir brauchen, ist eine bessere Begleitung der Ehrenamtlichen auf kommunaler Ebene, eine bessere Koordination mit den Landesbehörden und in vielen Fällen einfach unbürokratische Unterstützung bei kleinen Problemen vor Ort. Als CDU-Landtagsfraktion haben wir in den zurückliegenden Haushaltsberatungen jedem Stadt- und Landkreis je 100.000 Euro zur Verfügung stellen wollen, um die Ehrenamtlichen direkt zu unterstützen. Grün-Rot hat dies abgelehnt. Die Landesregierung hat den Ehrenamtlichen außer warmen Worten leider wenig zu bieten."

dpa-Meldung vom 05.02.2016:

Stuttgart (dpa/lsw) - Der Gemeindetag Baden-Württemberg hat davor
gewarnt, Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe zu überfordern. Das
Ehrenamt werde noch wichtiger, wenn die eigentliche Integration der
Flüchtlinge anstehe, die länger in Deutschland bleiben wolle, sagte
eine Sprecherin. «Dann werden wir die Ehrenamtlichen noch mehr
brauchen. Es wäre daher fatal, wenn wir sie jetzt schon an ihre
Belastungsgrenze bringen.» Es sei notwendig, eine Gesamtstrategie zu
entwickeln, die klären könne, wer welche Rolle spiele und wer welche
Funktion innehabe, sagte die Sprecherin. Bundesweit sei bereits eine
solche Strategie angekündigt worden, die mit den Ländern unter
Berücksichtigung der Kommunen ausgearbeitet werden solle.