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18. Januar 2016

Exportoffensive „Food Made in Germany“

Informationsbesuch des Arbeitskreises Ländlicher Raum auf der Grünen Woche

Im Rahmen ihres traditionellen Informationsbesuches auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 14. bis 16. Januar 2016 führten Mitglieder des Arbeitskreises V – Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg, Arbeitskreisvorsitzender Paul Locherer MdL, sowie die Mitglieder des Arbeitskreises Karl Rombach MdL, Dr. Patrick Rapp MdL und Klaus Burger MdL wieder zahlreiche Fachge­spräche zu aktuellen Themen der Landwirtschaft und des Ländlichen Raums.

Im Rahmen der zunächst stattgefundenen Tagung der Agrarsprecher der CDU-Fraktio­nen des Bundes und der Länder wurde ganz wesentlich diskutiert, welche weiteren Lösungsan­sätze zur Unterstützung der von der aktuellen Krise an wichtigen Agrarmärkten wesentlich betroffenen deutschen Betriebe sinnvoll erscheinen. Nachdem das Ende des vergangenen Jahres angelaufene Liquiditätshilfeprogramm sehr gut angenommen wurde, sollte hier eine Erhöhung der zur Verfügung stehenden Mittel ins Auge gefasst werden. Weiter kann von der durch BMin Schmidt angekündigten Exportoffensive „Food Made in Germany“ eine gewisse Entlastung vor allem größerer Betriebe erwartet werden.

Mit Vertretern des Deutschen Bauernverbandes wurde insbesondere über die aktuelle Preiskrise auch in Reaktion auf politisch verursachte Marktstörungen wie dem Russland­em­bargo diskutiert. Gegen­stand des Austauschs waren weiter bürokratische Erschwernis­se bei der Umsetzung des Greening, der aktuell schwierige Verhandlungsstand bei TTIP im Ernährungssektor, der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung und der Erhalt des be­währ­ten 2-Säulen-Modells bei der Weiterentwicklung der gemeinsamen Agrarpoli­tik.

Fragen der zahlreichen Herausforderungen aber auch Chancen, denen sich ländliche Räume aktuell gegenüber sehen, waren Ge­gen­stand des anschließenden Austauschs mit Vertretern der Landjugend. Wesentliches Anliegen der Waldbesitzerverbände war es, die Bewirtschaftung weiter in einer Weise zu ermöglichen, die nicht größere Flächen von vorne herein unter den zahl­reichen Aspekten des Naturschutzes aus der Nutzung ausnimmt.