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19. Februar 2016

Für eine bessere Vernetzung von vorhandenen Informationen und Projekten in der Gesundheit

Gespräch des Vorsitzenden des Arbeitskreises Sozialpolitik, Stefan Teufel MdL mit Vertretern des Kompetenzzentrums Jungen- und Männergesundheit Baden-Württemberg

Der Vorsitzende des Arbeitskreises Sozialpolitik Stefan Teufel MdL traf sich am Mittwoch, 17. Februar 2016, mit den Vertretern des Kompetenzzentrums Jungen- und Männergesundheit Baden-Württemberg Herrn Dr. med. Andreas Oberle, Herrn Michael Schirmer und Herrn Prof. Dr. Martin Dinges zu einem gemeinsamen Gespräch. Das Kompetenzzentrum setzt sich dafür ein, dass im Bereich der Gesundheitsforschung, -versorgung und -förderung in Bezug auf Jungen- und Männergesundheit vorhandene Informationen und Projekte stärker zusammengeführt und auch besser vernetzt werden.

Die Vertreter des Kompetenzzentrums machten deutlich, dass Jungen- und Männergesundheit in der öffentlichen Diskussion noch viel zu wenig Beachtung erhält. Der Jungen- und Männergesundheitsbericht Baden-Württemberg 2015 war zwar ein wichtiger Schritt, es sei nun aber wichtig, dass die gesammelten Daten entsprechend genutzt werden. Gerade im Bereich der Prävention gebe es noch zu wenig Angebote, die auf die Bedürfnisse von Jungen und Männern ausgerichtet seien. Der Bericht habe bestätigt, dass Bedarf und Angebot nicht übereinstimmen. Dies müsse dringend geändert und an den bestehenden Strukturen gearbeitet werden. Daher sei es auch notwendig, dass die Datenlage noch weiter verbessert und regelmäßig fortgeschrieben werde. 

Im Rahmen des Gesprächs wurde von den anwesenden Vertretern auch darauf hingewiesen, dass das Thema Missbrauch bei Jungen und Männern oftmals sehr einseitig diskutiert werde, da diese meist in der Täter- und nicht in der Opferrolle gesehen werden. Hier sei auch das jeweilige Rollenverständnis ein bedeutender Faktor. Es bestand Einigkeit, dass großer Handlungsbedarf besteht.

Stefan Teufel MdL versprach, dass er sich dafür einsetzen werde, dass das Thema Jungen- und Männergesundheit in Zukunft mehr Aufmerksamkeit erfährt. Um dies auch umsetzen zu können, wurde vereinbart auch in Zukunft den engen Austausch zu suchen und zeitnah ein weiteres Gespräch zu führen, um konkrete Maßnahmen beraten zu können.