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2. August 2017

Guter Konsens bei Gespräch mit BWHT-Hauptgeschäftsführer Oskar Vogel

Anlässlich der bevorstehenden Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2018/19 haben sich der handwerkspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Thomas Dörflinger und der Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT), Oskar Vogel zu einem Gespräch getroffen.

Thomas Dörflinger versicherte bei diesem sehr einvernehmlichen Treffen, dass sich die CDU-Landtagsfraktion für das Handwerk im Land stark machen werde. Endgültige Zusagen seien zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu machen, aber Fragen wie die der weiteren Zukunft der Finanzierung der Überbetrieblichen Ausbildung stünden für die CDU-Landtagsfraktion ganz oben auf der Agenda. Man wolle ein Zeichen der Wertschätzung des Handwerks im Land setzen, dafür werde sich Dörflinger stark machen. Beide Gesprächspartner stimmten darüber hinaus überein, dass die nun anstehende Umsetzung des Programms „Handwerk 2025“ auch im Haushalt verankert werden müsse. Ein wichtiger Punkt, der im kommenden Doppelhaushalt Niederschlag finden müsse.

 

In der Frage der Bildung und der regionalen Schulentwicklung herrsche in weiten Teilen großes Einvernehmen zwischen beiden Gesprächspartnern, versicherte Dörflinger. Ziel müsse weiterhin sein, genügend Lehrer für den ländlichen Raum zu gewinnen und gleichzeitig die hohe Qualität der Ausbildung zu sichern, damit auch Kleinklassen im ländlichen Raum möglichst erhalten werden können. Beide Gesprächspartner stellten fest, dass die Rechtsverordnung zum Klassenteiler sehr moderat gestaltet sei und Handlungsspielraum offen lasse. Der CDU-Landtagsabgeordnete Dörflinger wies darauf hin, dass die Kultusministerin das Thema der Lehrergewinnung offensiv angepackt habe, die Gewinnung und Ausbildung der Lehrer aber noch einen zeitlichen Vorlauf brauche.

 

Thomas Dörflinger zeigte sich bereit, das Anliegen des BWHT zur Beteiligung am Transformationsprozess in der Autoindustrie zu unterstützen. Schließlich seien in dieser Frage nicht nur die großen Akteure der Automobilbranche, sondern vor allem die vielen zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmer als Zulieferer direkt betroffen. Hier gelte es schon frühzeitig, gerade dem Handwerker eine Stimme zu verleihen.