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13. Februar 2012

Haushalt sorgt für ideologisch motivierten Umbau des Schulsystems!

Benachteiligung der anderen Schularten gegenüber der Einheitsschule sind deutlich erkennbar.

Grün-Rot lässt schlicht und einfach die Schulen mit ihrem Problem allein. Das ist die bitere Wahrheit. Außerdem widerspricht sich Ministerin Warminski-Leitheußer wenn sie sagt, der Klassenteiler sei kein pädagogisches Instrument, aber gleichzeitigbevorzugt sie die Gemeinschaftsschulen, indem sie dort den Klassenteiler auf 28 senkt. Dort lässt die Landesregierung dieses Argument gelten, bei den anderen weiterführenden Schularten nicht. Das ist pure Ideologie!

Drei Kernaussagen bestimmen die grün-rote Bildungspolitik:  Jetzt gibt es noch Lehramtsbewerber auf dem Arbeitsmarkt. In fünf bis sieben Jahren werden wir ein großes Problem auch in den alten Flächenländern haben. In den neuen Bundesländern gibt es bereits heute schon die Probleme aufgrund der demografischen Entwicklung des Personals dort. Wenn wir jetzt diese Lehrerstellen nicht auf Vorrat einstellen, werden wir in einigen Jahren massive Probleme haben. Das ignoriert Grün-Rot fahrlässig.

Zweitens: Durch die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung brauchen die Realschulen und die Gymnasien jetzt eine spürbare Entlastung und nicht erst in fünf Jahren, wenn die Schülerzahlen an diesen Schularten ohnehin rückläufig sind. Und Drittens: „Individuelle Förderung“ ist das Zauberwort der Kultusministerin, im Zusammenhang mit der Einführung Ihrer sogenannten Gemeinschaftsschule. Individuelle Förderung muss an allen Schularten stattfinden. Deswegen fordern wir die Gleichbehandlung
aller Schularten und nicht die unfaire Bevorzugung des rein ideologisch geprägten Modells der Gemeinschaftsschule.

Sehen Sie hier die Plenarrede von Georg Wacker zum Bildungssystem auf unserem Youtube-Kanal!