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28. Juli 2017

Innovationsindikator 2017: Deutschland auf Platz 4

Teilweise Nachholbedarf bei Digitalisierung - Claus Paal freut sich über die gute deutsche Platzierung bei der jährlichen Innovationsindikator-Studie:

„Im Vergleich mit den weltweit führenden Industrieländern und aufstrebenden Staaten verfügt der Wirtschaftsstandort Deutschland über hervorragende Innovationsbedingungen. Unser Trumpf ist eine hohe Innovationsbereitschaft in der Breite von Wirtschaft und Gesellschaft.“ Die Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und des Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung verweist bei den Stärken des deutschen Innovationssystems auf die gute berufliche Ausbildung mit einem hohen Anteil an spitzenqualifizierten Akademikern und Akademikerinnen in den MINT-Fächern sowie auf die hohe Anzahl von Patentanmeldungen je Einwohner.

Nachholbedarf sieht die Studie im Bereich steuerlicher Förderung von Forschung und Entwicklung, die in den meisten anderen Industrienationen üblich ist. Gerade hier setze aber gerade deshalb das Regierungsprogramm 2017 der Bundes-CDU an. Demnach ist geplant, eine steuerliche Forschungsförderung in Höhe von 2 Milliarden Euro einzuführen, von der insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen profitieren werden. Dazu wird es ein Wahlrecht zwischen bestehender Projektförderung und steuerlicher Forschungsförderung geben, so Claus Paal.

Übereinstimmend mit der Innovationsindikator-Studie ist für Claus Paal klar, dass im Bereich der Digitalisierung mehr Anstrengungen erfolgen müssen. Während Deutschland in diesem Bereich mit einem hohen Nutzungsgrad digitaler Lösungen und Technologien punkten kann, fallen eine unzureichende Breitbandversorgung und ein geringer Digitalisierungsgrad in der öffentlichen Verwaltung negativ ins Gewicht.

„Ich bedaure, dass in der Presse fast ausschließlich der Bereich herausgestellt wurde, bei dem wir Nachholbedarf haben, den wir aber längst erkannt haben und aufholen. Die Innovationsbilanz unseres Wirtschaftsstandorts ist insgesamt ausgeglichen, und wir können bei der Digitalisierung auf eine breite gesellschaftliche Aufgeschlossenheit und Akzeptanz aufbauen. Das ist unsere Stärke!“, so Claus Paal abschließend in seiner Beurteilung der Studie.

> Link zur Studie