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19. Januar 2016

Obstbau im Land muss besser gefördert werden

Vertreter der CDU-Landtagsfraktion trafen sich im Rahmen ihrer auswärtigen Fraktionssitzung am Dienstag, den 19. Januar 2016 in Heidelberg zum Austausch beim dortigen Obstbaubetrieb Pfisterer.

Nach einer Führung über den Betrieb der Familie Pfisterer, wo in zweiter Generation bei­nahe alle heimischen Obstsorten angebaut und fast ausschließlich über den eigenen Hofladen vertrieben werden, bestand Gelegenheit, die aktuelle Entwicklung der Agrarpoli­tik im Land zu erörtern. Neben der momentan schwierigen Einkommenssituation, standen vor allem Fragen des Pflanzenschutzes, der Möglichkeiten und Grenzen der biologischen Bewirt­schaft­ung und der Vermarktung der so erzeugten Produkte, der Mindestlohn und die verschärften Regeln zur Arbeitszeit in der Dis­kus­sion.

Gerade im sehr arbeitsintensiven Sonderkulturanbau sei man auf Erntehelfer vor allem aus Osteuropa angewiesen. Hier seien die starren Vorgaben des deutschen Arbeitszeitrechts etwa in der Erntephase für alle Beteiligten äußerst hinderlich. Eine zunehmende Heraus­forderung liege auch in der Bekämpfung der vermehrt auftretenden Schädlinge. So sei gegen die Kirschessigfliege nach wie vor kein wirksames Mittel gefunden.

Für die CDU-Landtagsfraktion stehen zum Erhalt einer familiengetragenen Landwirtschaft in Baden-Württemberg Maßnahmen im Mittelpunkt, die zu den speziellen Anforderungen in Baden-Württemberg passen. „Dazu wollen wir die bewährte Unterstütz­ung unserer bäuer­lichen Familienbetriebe uneingeschränkt fortsetzen,“ so der Arbeits­kreis­vorsitzende Paul Locherer MdL.