Arbeitsmarkt
Ausbildungsreife der Jugendlichen weiter verbessern

Den Übergang Schule-Beruf und die Integration von benachteiligten Jugendlichen voranbringen
Schwerpunkte der Arbeitsmarktpolitik
Die Qualifizierung und Integration von nicht ausbildungsreifen Jugendlichen, die Verbesserung der Gestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf und die Integration von benachteiligten Jugendlichen, insbesondere mit Migrationshintergrund bilden einen wesentlichen Schwerpunkt unserer Arbeitsmarkpolitik.
Zudem wollen wir den Jugendlichen mit eingeschränkten Vermittlungschancen Perspektiven für den Einstieg in die berufliche Ausbildung und das Berufsleben erhalten. Als Bestandteile des entsprechenden Gesamtkonzepts sind beispielhaft die Jugendoffensive „AKKU II – wir laden Projekte“ und das Berufspraktische Jahr (BPJ) zu nennen, die beide unter anderem mit Mitteln des ESF und des Landes gefördert werden.
Jugendoffensive "AKKU II"
Anknüpfend an die bereits in den Jahren 2004 bis 2007 erfolgreiche Jugendoffensive „AKKU – wir laden Projekte“ wurde 2008 mit „AKKU II“ wieder ein landesweites Förderprogramm gegen Jugendarbeitslosigkeit aufgelegt. Zur Umsetzung standen für die Jahre 2008 und 2009 pro Jahr jeweils 1,4 Millionen Euro an ESF-Mitteln und eine Million Euro an Landesmitteln zur Verfügung. Zusammen mit weiteren Finanzierungsanteilen der Projektträger ergibt sich für die insgesamt elf Teilprojekte ein Gesamtvolumen von etwas mehr als 15 Millionen Euro.
Berufspraktisches Jahr
Daneben steht das so genannte Berufspraktische Jahr. Hierbei handelt es sich um ein erfolgreiches Kooperationsmodell mit der baden-württembergischen Wirtschaft zur beruflichen Eingliederung schwer vermittelbarer arbeitsloser junger Menschen. 479 junge Frauen und 450 junge Männer nahmen 2009 an einem Betriebspraktikum teil, 85 Prozent von ihnen konnten anschließend in Ausbildung, Arbeit, Schule oder in ein weiterführendes Bildungsangebot vermittelt werden.