Bildung
Allgemein bildende und berufliche Schulen

Optimale Startchancen für alle jungen Menschen
Qualitätsentwicklung an allgemein bildenden und beruflichen Schulen
Der Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft wirkt sich direkt auf die Schulen aus. Um darauf flexibel reagieren zu können, erhalten die Schulen im Land einen größeren Freiraum. Schulen können künftig inhaltliche und didaktisch-methodische Fragen, die Organisation von Lernzeit als auch die Personalentwicklung passend zu den Anforderungen vor Ort weiterentwickeln. Deshalb bekommen Schulleitungen mehr Zeit für Schulorganisation und –verwaltung.
Damit die Schulen dazu in der Lage sind, wird derzeit ein schulisches Qualitätsmanagementsystem aufgebaut, das alle Bereiche in den Blick nimmt. Dabei ermöglicht es die Evaluation, bestimmte Aspekte schulischer Wirklichkeit untersuchen, beurteilen und weiterentwickeln zu können. Im Dezember 2006 haben wir die notwendigen Änderungen im Schulgesetz § 114 vorgenommen.
Schon heute liegen unsere Schulen in bundesweiten Rankings stets in der Spitzengruppe. Mit den eingeleiteten Maßnahmen wollen wir sie noch besser machen!
Absenkung des Klassenteilers
Mit der gestuften Absenkung des Klassenteilers auf 28 Schüler verbessern wir die Lernbedingungen an allen Schulen im Land. Zum laufenden Schuljahr 2010/11 erfolgte die Absenkung auf 31 Schüler; im Grundschulbereich sogar auf 28 Schüler je Klasse. In der folgenden Legislaturperiode soll der Klassenteiler schließlich auf 28 Schüler sinken. Dafür müssen bis 2011 insgesamt 3.200 zusätzliche Lehrkräfte eingestellt werden. In den kleineren Klassen können sich die Lehrerinnen und Lehrer dann besser um die einzelne Schülerin/ den einzelnen Schüler kümmern.
Schulpsychologen
Die Gewaltprävention an den Schulen ist uns ein wichtiges Anliegen. Um Schülerinnen und Schülern in Krisensituationen konkrete Hilfe anbieten zu können, haben wir die Zahl der Schulpsychologen auf über 200 verdoppelt. Die Schulpsychologen qualifizieren die rund 1.500 Beratungslehrer an den Schulen vor Ort in Gesprächsführung, Diagnostik und Beratung. Daneben stehen sie den Schülern zur Schullaufbahnberatung und für die individuelle Unterstützung bei schulischen Problemen zur Verfügung. Auch für die Aufarbeitung einzelner Vorkommnisse (posttraumatische Bewältigung) sind die Schulpsychologen qualifiziert.
Daneben haben wir die Einrichtung eines Schulpsychologischen Kompetenzzentrums beschlossen. Dort sollen neue Kenntnisse der Wissenschaft aufgearbeitet und in Fortbildungskonzepte für die Schulpsychologen des Landes übersetzt werden.
Ganztagesschule
Bis zum Jahr 2015 sollen rund 40 Prozent der öffentlichen, allgemein bildenden Schulen zu Ganztagsschulen werden. Damit wollen wir den Familien ein landesweites Angebot machen. Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, eine Ganztagesschule in erreichbarer Entfernung besuchen zu können.
Die Schulträger können für die einzelne Schule finanzielle Zuschüsse beantragen, sofern ein sinnvolles pädagogisches Konzept besteht und die Räumlichkeiten vor Ort ausreichen.
Hochbegabtenzüge an Gymnasien
Für hochbegabte Kinder haben wir eigene Klassen an derzeit 15 öffentlichen Gymnasien eingerichtet. Es gilt Kinder und Jugendliche mit außerordentlichen Begabungen ebenso zu fördern wie jene, die sich eher schwer tun.
Das schulische Förderangebot wird durch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern wie Hochschulen, Wirtschaft, Seminaren und Akademien ergänzt.
Bildungsoffensive
Die CDU-Landtagsfraktion hat im Jahr 2008 die „Qualitätsoffensive Bildung“ auf den Weg gebracht. Damit will sie erreichen, dass unsere Kinder auch in Zukunft eine hochwertige Ausbildung an den Schulen im Land bekommen. Mit der Umsetzung werden sich sukzessive die Rahmenbedingungen für gelingenden Unterricht noch weiter verbessern.
Das Vorhaben wird schon bald Wirkung zeigen und die (Aus-)Bildung nachhaltig verbessern!
- rund 530 Mio. Euro Volumen
- zusätzliche 4.000 Lehrerstellen