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v.l.n.r.: Abg. Stefan Teufel, Abg. Claudia Martin, Andrea Brink (LAK FSJ), Abg. Sabine Hartmann-Müller, Eva Weiser (LIGA), Reinhold Schimkowski (LIGA), Petra Honikel (LAK FSJ), Wolfgang Hinz-Rommel (LIGA), Abg. Klaus Burger
13.11.2018

Arbeitskreis Soziales und Integration im Gespräch für ein zukunftsfähiges Freiwilliges Soziales Jahr in Baden-Württemberg

Die Mitglieder des Arbeitskreises Soziales und Integration der CDU-Landtagsfraktion haben sich mit Vertretern der LIGA der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg und des Landesarbeitskreises freiwilliges Soziales Jahr über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Freiwilligendienste ausgetauscht.

Dabei wurde deutlich, dass das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in Baden-Württemberg eine Erfolgsgeschichte darstellt. So ist die Zahl der jungen Menschen, die ein FSJ leisten, von 5.000 im Jahr 2005 auf 13.500 im Jahr 2017 angestiegen. Damit stellt Baden-Württemberg fast ein Vierter aller FSJ-Teilnehmer bundesweit und liegt im Ländervergleich deutlich an der Spitze. Zudem ist Baden-Württemberg das einzige Bundesland, das einheitliche Qualitätsstandards für das FSJ entwickelt hat.

Gleichzeitig zeigten sich die Vertreter von LIGA und Landesarbeitskreis FSJ überzeugt, dass die Potentiale im Land noch lange nicht ausgeschöpft seien. Die Teilnehmerzahlen könnten noch deutlich erhöht werden. Aktuell würden rund 15 Prozent eines Jahrgangs erreicht. Um diese Quote zu erhöhen, müsse aber die Landesförderung wieder stärker als derzeit an der tatsächlichen Zahl der FSJ’ler orientiert werden.

Der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Arbeitskreisvorsitzende Stefan Teufel MdL dankte den Vertretern von LIGA und Landesarbeitskreis FSJ stellvertretend für alle Dienstleistenden im Land für ihr wichtiges Engagement. Die FSJ’ler und die sie beschäftigenden Dienste leisteten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Das verdiene ein Höchstmaß an Anerkennung. Deshalb stehe der Arbeitskreis Soziales und Integration dem Wunsch nach einem Ausbau der Landesförderung und nach der Einführung weiterer Instrumente zur Stärkung der Freiwilligendienste aufgeschlossen gegenüber. Der Arbeitskreis werde das Thema zum Gegenstand der Beratungen über den nächsten Doppelhaushalt machen, die im zweiten Quartal 2019 beginnen werden.