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(von links): Raimund Haser (CDU-Landtagsabgeordneter Kreis Wangen im Allgäu), Arnulf Freiherr von Eyb (CDU-Landtagsabgeordneter Kreis Hohenlohe), Andreas Jung (CDU-Bundestagsabgeordneter Kreis Konstanz), Paul Nemeth (CDU-Landtagsabgeordneter Kreis Böblingen), Karl Rombach (CDU-Landtagsabgeordneter Kreis Villingen-Schwenningen).
24.08.2018

Arbeitskreis Umwelt trifft Vorsitzenden der CDU-Landesgruppe Baden-Württemberg Andreas Jung am Bodensee

Der Arbeitskreis Umwelt, Klima und Energiewirtschaft der CDU-Landtagsfraktion traf sich Ende Juli auf Initiative von Paul Nemeth mit dem Konstanzer CDU-Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der CDU-Landesgruppe Baden-Württemberg im Deutschen Bundestag Andreas Jung in Überlingen am Bodensee zum Informationsaustausch. Gesprochen wurde über die Themen Windkraft und Aquakultur.

Wie geht es in Baden-Württemberg mit der Windkraft weiter und wie nützlich oder gefährlich können Aquakulturen sein? Um diese Fragen ging es am letzten Freitag im Juli in Überlingen am Bodensee bei einem Treffen von Mitgliedern des Arbeitskreises Umwelt der CDU-Landtagsfraktion, namentlich Paul Nemeth (Kreis Böblingen/Arbeitskreisvorsitzender), Raimund Haser (Kreis Wangen), Karl Rombach (Kreis Villingen-Schwenningen) und Arnulf Freiherr von Eyb (Kreis Hohenlohe), mit dem CDU-Landesgruppenvorsitzenden im Bundestag Andreas Jung.

Bei diesem Gespräch differenzierte Andreas Jung in Sachen Windkraft bei den potenziellen Standorten für Windkraftanlagen im Bundesgebiet. Der Konstanzer Bundestagsabgeordnete gab zu bedenken, dass es in Baden-Württemberg nur wenige für die Windkraft-Gewinnung ideal geeignete Regionen gebe. „In Niedersachsen, Schleswig-Holstein oder Brandenburg gibt es einfach viel mehr Wind“, so Jung.

Auch beim Thema Aquakultur äußerte sich Andreas Jung skeptisch. „Die Folgen einer kontrollierten Aufzucht von im Wasser lebenden Organismen wie Fischen, Krebsen, Algen oder auch Muscheln wären für den Bodensee ungewiss“, so Jung. Nemeth verwies darauf, dass sich insbesondere Vertreter der Bodenseewasserversorgung strikt gegen solche Aquakulturen ausgesprochen hätten.