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26.10.2018

Bessere Mobilfunkversorgung mit nationalem Roaming

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Claus Paal MdL fordert, Funklöcher im Mobilfunknetz durch nationales Roaming zu beseitigen:

„Eine Netzabdeckung, die ernsthaftes Telefonieren vom Auto aus fast unmöglich macht, weil man permanent getrennt wird, ist für ein Land wie Baden-Württemberg nicht akzeptabel. Ein leistungsfähiges Mobilfunknetz ist unabdingbar für den Wirtschaftsstandort Deutschland“, so Claus Paal MdL.  

Der offizielle Wert, der für die Netzabdeckung im Land angegeben wird, sei reine Theorie. Es handele sich dabei um einen addierten Wert aus den Netzen mehrerer Mobilfunkanbieter. „Doch wer hat schon vier Handyverträge respektive vier Handys gleichzeitig zur Hand, um jeweils das mit dem besten Netz zu benutzen?“, fragte Claus Paal MdL. 

Nicht nur in ländlichen Regionen gebe es Ausbau- und Verbesserungsbedarf. „Neben der reinen Netzabdeckung habe ich den Eindruck, dass unsere Handynetze mittlerweile auch überlastet sind. Wie sonst kann man erklären, dass man bei guter Netzabdeckung vom Gesprächspartner getrennt wird?“ so Claus Paal MdL.  

Die wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU/CSU aus Bund und Ländern, deren Vorsitzender Claus Paal MdL ist, hatten deshalb auf ihrer letzten Tagung Anfang Oktober einstimmig beschlossen, dass die Einführung von nationalem Roaming geprüft werden muss. Durch nationales Roaming könnten sich Mobilfunkgeräte automatisch in das beste verfügbare Netz am jeweiligen Standort einbuchen – unabhängig vom eigenen Mobilfunkvertrag. „Um dies zu erreichen muss die Bundesnetzagentur handeln. Sie hat sich bereits offen für nationales Roaming gezeigt. In einem ersten Schritt habe ich mich an den Bundeswirtschaftsminister und an das Bundesverkehrsministerium gewandt“, erklärte Claus Paal. 

Abschließend sagte Claus Paal MdL: „Bei der zukünftigen Vergabe von Frequenzen müssen vom Gesetzgeber klare Qualitätsvorgaben gemacht werden, die auch überprüft werden und bei Nichteinhaltung Konsequenzen nach sich ziehen müssen.“