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V.l: Thomas Blenke MdL; Markus Kling, verdi; Joachim Kößler MdL; Martin Schommer, GEW; Gabriele Frenzer-Wolf, DGB; Tobias Wald MdL; Siegfried Lorek MdL; Rolf Kircher, GdP
08.11.2018

CDU-Arbeitsgruppe „Attraktiver öffentlicher Dienst“ im Gespräch mit dem DGB Baden-Württemberg

Zu einem ausführlichen Meinungsaustausch traf sich die Arbeitsgruppe „Attraktiver öffentlicher Dienst“ der CDU-Landtagsfraktion am 6. November 2018 mit der stellvertretenden DGB-Landesvorsitzenden Gabriele Frenzer-Wolf und Vertretern von ver.di, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Der finanzpolitische Sprecher Tobias Wald MdL betonte zu Beginn des Termins die Bedeutung eines effektiven und attraktiven öffentlichen Dienstes. In Zeiten von boomender Wirtschaft und Fachkräftemangel fällt es den öffentlichen Arbeitgebern zunehmend schwer, offene Stellen zu besetzen. „Der Wettbewerb zwischen Staat und Privatwirtschaft um die Fachleute ist in vollem Gange“, so Tobias Wald MdL. „Dabei beobachtet die CDU mit Sorge, dass auch Nachfolgeregelungen in der öffentlichen Verwaltung zunehmend Probleme bereiten“. Die stellv. DGB-Landesvorsitzende Gabriele Frenzer-Wolf bedankte sich ausdrücklich für die Initiative der CDU-Landtagsfraktion, Maßnahmen zu erarbeiten, die den öffentlichen Dienst auch weiterhin konkurrenzfähig und attraktiv machen sollen. „Es bedarf großer Anstrengungen, um mit der Privatwirtschaft konkurrieren zu können“, so Gabriele Frenzer-Wolf. 

AG-Vorsitzender Thomas Blenke MdL wies darauf hin, dass die CDU-Landtagsfraktion derzeit verschiedenste Ideen und Vorschläge zur Attraktivitätssteigerung auswerte und prüfe. Dabei gehe es auch, aber nicht nur um Aspekte der Bezahlung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst. „Ziel ist, die aus unserer Sicht am meisten Erfolg versprechenden Maßnahmen in unsere parlamentarische Arbeit einfließen zu lassen“, so Thomas Blenke MdL.  

Die Teilnehmenden diskutierten die Vorschläge des DGB, die von der Einführung eines Lebensarbeitszeitkontos über Aspekte der Beihilfe und der Krankenversicherung bis hin zum Abbau von Befristungen im öffentlichen Dienst reichten. Beide Seiten vereinbarten, weiter im Gespräch zu bleiben und den Austausch zu vertiefen.