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18.10.2018

CDU-Fraktion will DEHOGA beim Thema Flexibilisierung der Arbeitszeit in der Gastronomie unterstützen!

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL sagte: „Es geht explizit nicht um eine Verlängerung der Gesamtarbeitszeit, sondern um einen gelegentlich flexibleren Umgang mit der täglichen Höchstarbeitszeit."

Der Hotel- und Gaststättenverband Baden-Württemberg (DEHOGA) weist seit langem darauf hin, dass die starre tägliche Höchstarbeitszeit im geltenden Arbeitszeitgesetz von regelmäßig 8, im Ausnahmefall maximal 10 Stunden nicht praktikabel ist. Der DEHOGA fordert daher eine Anpassung des Arbeitszeitgesetzes an die Lebenswirklichkeit. Der DEHOGA will eine zeitgemäße und flexible Höchstarbeitszeit für das Gastgewerbe, wie es sie für andere Branchen bereits gibt. Es soll dann gearbeitet werden, wenn die Arbeit anfällt.

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL sagte: „Es geht explizit nicht um eine Verlängerung der Gesamtarbeitszeit, sondern um einen gelegentlich flexibleren Umgang mit der täglichen Höchstarbeitszeit. Es geht nicht um mehr Arbeit, es geht um eine bessere Verteilung der Arbeit. Gesundheitsschutz, Jugendarbeitsschutz, Mindestruhezeiten und Entscheidungsfreiheit der Mitarbeiter werden nicht in Frage gestellt und sollen auch nicht in Frage gestellt werden.

Der DEHOGA hat Recht: Das Thema Arbeitszeitgesetz ist ein ganz wesentlicher Punkt für die Hotel- und Gastronomiebranche. Wir habe sehr großes Verständnis für das Anliegen und werden uns des Themas annehmen. Die CDU-Landtagsfraktion will, dass die Landesregierung auch eine Bundesratsinitiative prüft, die für mehr Flexibilität im Arbeitszeitgesetz sorgt. Hier sind auch weitere Länder und DEHOGA-Verbände gefordert. Vom Norden bis zum Süden der Republik wollen alle beste Tourismus-, Service- und Dienstleistungsangebote im Urlaub bis zur Hochzeitsfeier. Dann muss man aber auch den veränderten Bedürfnissen Rechnung tragen.“

Der Wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Claus Paal MdL sagt: „Wir wollen, dass es beim Arbeitszeitgesetz mehr Flexibilität, Freiheit und Offenheit gibt. Das ist für das Tourismusland Baden-Württemberg und die Beschäftigten in dieser Branche von hoher Bedeutung. Als Land können wir nicht durch eigene Gesetzgebung etwas verändern. Hier müssen auf EU- und vor allem Bundesebene dicke Bretter gebohrt werden. Wir haben darum gebeten und sind zuversichtlich dass die betroffenen Ministerien der Landesregierung alsbald einen bundesweiten Vorschlag in Berlin unterbreiten werden.“