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22.06.2018

Die deutsche Automobilindustrie sollte schon jetzt an morgen denken

Rund 100 verschiedene Vorträge sowie zahlreiche Firmen und Wirtschaftsexperten aus 30 Ländern in einer Halle – die Veranstaltung Global Connect in der Landesmesse Stuttgart bot am 20. und 21. Juni für jeden Geschmack ein spannendes Thema. Die CDU-Landtagsfraktion war auf der Handelsmesse durch den Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Reinhart und den Böblinger Abgeordneten Paul Nemeth vertreten.

„Diese Messe ist ein Signal zur richtigen Zeit, dass es in den derzeit unruhigen und unsicheren Handelszeiten fortan einen intensiveren Austausch zwischen Politik und Wirtschaft geben muss. Nur so ist gewährleistet, dass die deutschen Firmen den Anschluss auf dem internationalen Handelsparkett nicht verlieren“, sagte Wolfgang Reinhart.

Die baden-württembergische CDU-Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut machte In ihrer Eröffnungsrede zur Messe Global-Connect deutlich, dass Baden-Württemberg nach wie vor eine der wirtschaftlich stärksten Regionen in ganz Europa ist. „Dafür sorgen aber nicht nur die großen Firmen, sondern auch die vielen Mittelständler, die durch nachhaltiges wirtschaften erfolgreich bestehen können“, sagte Hoffmeister-Kraut. Um mit Blick auf den transatlantischen Handel auch zukünftig konkurrenzfähig zu sein, müsse „Europa aber zwingend näher zusammenrücken“, so die Ministerin. „Mit der Global Connect gilt es daher auch ein Zeichen nach außen zu setzen, für offene und freie Märkte“, forderte Hoffmeister-Kraut.

Vor welch schwierigen und komplexen Herausforderungen der gesamtdeutsche Handel gerade in der Automobilindustrie in den kommenden Jahren stehen dürfte, machte auch die zum Auftakt der Messe stattfindende Podiumsdiskussion unter der Leitung von Moderator Hajo Schumacher deutlich. In der Runde, an der unter anderem Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sowie der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer teilnahmen, ging es in erster Linie um die Zukunft der deutschen Automobilindustrie. Die vorherrschende Meinung der Diskussionsteilnehmer ging in die gleiche Richtung: Trotz derzeit oft voller Auftragsbücher müsse man bereits jetzt an morgen denken und sich dabei intensiv mit möglichen Innovationen bei der Elektromobilität oder beim  CO2-Austoß beschäftigen, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein.