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28.09.2018

Entwicklungszusammenarbeit – wirtschaftliches Engagement stärker fördern

AG Entwicklungszusammenarbeit der CDU-Landtagsfraktion informiert sich in Berlin. Die Aktivitäten der Entwicklungszusammenarbeit müssen besser vernetzt und koordiniert werden – das ist das Fazit der Gespräche der AG Entwicklungszusammenarbeit der CDU-Landtagsfraktion, welche im Rahmen eines Informationsbesuchs im Anschluss an die Klausurtagung stattfanden.

„Wir brauchen einen ganzheitlichen Ansatz, der die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft hier und dort, die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und die Zusammenarbeit bei Bildung Ausbildung berücksichtigt. Die Größenordnungen der Zahlungsströme zeigen, dass sich auf Dauer die entwicklungspolitischen Ziele nur in Kooperation mit der Wirtschaft realisieren lassen. Gerade gegenüber dem staatskapitalistischen Ansatz von China brauchen wir eine Strategie, die zu unserer dezentralen Wirtschaft und dem freieren Gesellschaftsbild passt.“, bilanzierte Dr. Albrecht Schütte, stv. Vorsitzender der AG EZ die verschiedenen Gespräche. Genau darauf zielt auch die Afrika-Strategie des Landes ab, die derzeit in Zusammenarbeit mit allen Ressorts durch das Alfred-Bergstraesser-Institut erarbeitet wird. Im Rahmen des Doppelhaushalts 2018/2019 hat die CDU-Fraktion für die Erarbeitung der Konzeption und erste Pilotprojekte entsprechende Mittel bereitgestellt.

Bei den Gesprächen stand insbesondere die Partnerschaft Baden-Württembergs mit Burundi im Mittelpunkt. Aufgrund der derzeitigen politischen Lage vor Ort, wurde jedoch deutlich, dass man den Blick stärker auf die Gesamtregion richten müsse. Dennoch sollten auch die vielen ehrenamtlichen Aktivitäten, die es in allen Teilen des Landes gibt, besser zu vernetzen und unterstützt werden.   

Neben dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und dem Deutschen Bundestag, war die Gruppe auch bei der DIHK und der KfW zu Gast.