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10.05.2017

Flexibilisierung der Arbeitszeit schafft große Chancen

Fabian Gramling MdL: „So individuell die Menschen in unserem Land sind, so individuell werden in Zukunft auch die Arbeitszeitmodelle aussehen.“

Fabian Gramling MdL, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, sieht in der Flexibilisierung der Arbeitszeit einen notwendigen Schritt, um auf die Herausforderungen des digitalen Wandels in der Arbeitswelt reagieren zu können.

„Heute stehen wir, wie zur Zeit der Industrialisierung, vor einem Umbruch in der Arbeitswelt. Wir befinden uns in einem schleichenden Prozess, der verändern wird, wie, wo und was wir in Zukunft arbeiten werden“, sagt Fabian Gramling. Bereits heute seien Arbeitnehmer nicht mehr an den Schreibtisch gebunden. Dank digitaler Endgeräte könne man seine Arbeit von fast überall erledigen. Der Wandel der Arbeitswelt würde neue, attraktive Arbeitsplätze schaffen, welche durch flexible Arbeitszeitkonten und neue lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle zu mehr Innovation und Produktion, aber vor allem zu mehr Lebensqualität führen würden. Wichtig und richtig sei laut Gramling daher, dass sich die CDU-Landtagsfraktion in den kommenden Monaten intensiv mit dem Thema Arbeit 4.0 beschäftigen wird. In diesem Zusammenhang wolle sie sich auch mit den verschiedenen Arbeitszeitmodellen auseinandersetzen.

„So individuell die Menschen in unserem Land sind, so individuell werden in Zukunft auch die Arbeitszeitmodelle aussehen. Dank flexibler Arbeitszeitmodelle kann man nachmittags das Büro früher verlassen, sein Kind von der Schule oder der Kita abholen und sich am Abend noch einmal an den Laptop setzen“, erklärt Gramling. Das liege gleichermaßen im Interesse von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Er und seine Kollegen der CDU-Landtagsfraktion unterstützen daher auch den jüngsten Vorstoß des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble. Dieser hatte im Kreise von Gastronomen die Absicht geäußert, das Arbeitszeitgesetz zu flexibilisieren. Man müsse nun auf einen entsprechenden Gesetzesentwurf der Bundesarbeitsministerin warten. Die Positionierung der Landeswirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sei daher umso erfreulicher. Sie wolle tarifliche Öffnungsklauseln beziehungsweise nicht-tarifgebundenen Unternehmen mehr Flexibilität durch Betriebsvereinbarungen ermöglichen.

„Es ist Aufgabe der Politik, auf die sich ändernden Rahmenbedingungen die passenden Antworten – im Sinne unserer Arbeitnehmer und Arbeitgeber – zu finden“, sagt Fabian Gramling abschließend.