Meldungen

17.05.2018

Forstwirtschaft hat hohe Bedeutung

Vor-Ort-Aktion des Arbeitskreises IX „Ländlicher Raum und Verbraucherschutz“ bei dem Forstlichen Stützpunkt Gschwend-Hohenohl und anschließendem Rundgang durch den „weiterweg“

Gemeinsam mit Herrn Minister Peter Hauk MdL und Herrn Staatssekretär Wilfried Klenk MdL besuchte der Arbeitskreis „Ländlicher Raum und Verbraucherschutz“ den Forstlichen Stützpunkt Gschwend-Hohenohl zur Besichtigung der neuen Lehr- und Ausbildungsgebäude. Der Termin begann mit einer kurzen Vorstellung des Stützpunkts Geschwend-Hohenohl durch den Leiter des Dezernats III - Wald und Forstwirtschaft des Landratsamtes Ostalbkreis, Herrn Johann Reck, und den Ausbildungs- und Revierleiter, Herrn Wolfgang Kienzle. Dabei wurde deutlich, dass der Forstwirtschaft eine sehr hohe Bedeutung zukommt. Der Ostalbkreis verfügt über rund 60.000 ha Wald und in der Forstverwaltung sind ca. 150 Personen beschäftigt. Dementsprechend wird auch ein besonderes Augenmerk auf eine hochwertige Ausbildung gelegt. Dass dieses Konzept aufgeht wird dadurch deutlich, dass alle Auszubildenden nach Abschluss ihrer Ausbildung problemlos einen Arbeitsplatz finden. Allerdings ist es, wie in einigen andere Bereichen auch, schwierig qualifizierte Auszubildende zu finden. Im Rahmen des Gesprächs wurde auf die durch das Kartellrechtsverfahren notwendig gewordene Forstneuorganisation ebenfalls ausführlich eingegangen. Es bestand Einigkeit, dass man auf einem guten Weg sei, aber noch einiges an Arbeit vor einem liege. Mit Spannung wird die Verkündung der Entscheidung des Bundesgerichtshofes am 12. Juni 2018 erwartet, da offen ist, wie von diesem der Sachverhalt bewertet wird. An das Gespräch schloss sich die Besichtigung des Neubaus an.

Nach dem Besuch des Forstlichen Stützpunkts ging es zu einem Rundgang durch den Walderlebnispfad „weiterweg“. Dieser stellt eine Mischung aus Kunst- und Besinnungsweg dar. Die Führung erfolgte durch den Stiftungsförster, Herrn Manfred Rehm. Vorab informierte er die Abgeordneten kurz über die Hintergründe zu der Gründung der Graf von Pückler und Limpurg’sche Wohltätigkeitsstiftung sowie über die hinter dem Erlebnispfad stehende Idee. Die Abgeordneten hatten sodann die Möglichkeit die verschiedenen Stationen des Rundwegs auf sich wirken zu lassen. Zur Hälfte des Rundgangs wurde die Gruppe von Herrn Matthias Rebel, Leiter der Stiftungsverwaltung, begrüßt und es erfolgte ein vertiefter Austausch über die Arbeit der Stiftung.

Zum Abschluss des Vor-Ort-Termins besuchte der Arbeitskreis die Brennerei Jürgen Friz in Oppenweiler-Reichenberg. Nach einem gemeinsamen Abendessen hatten die Mitglieder noch die Möglichkeit zu einer kurzen Besichtigung der Brennerei.