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17.05.2018

Informationsreise nach Salzburg wurde durch das Motto „enkeltauglich“ geprägt

Im Rahmen einer Informationsreise des Arbeitskreises „Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau“ nach Salzburg trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises mit Landesrätin Dr. Brigitta Pallauf zu einem Gedankenaustausch in Sachen Wohnungspolitik. Frau Dr. Pallauf (ÖVP) ist Mitglied der Landesregierung Salzburg und vertritt das Ressort für Infrastruktur, Wohnbau und Verkehr. Die Landesrätin beschrieb die aktuelle Situation im Wohnungsbau.

Um die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt abmildern zu können habe die Landesregierung die Wohnbauförderung grundsätzlich geändert und attraktiver gestaltet. Das Land gebe hierfür 140 Mio. Euro jährlich aus. Dennoch seien Probleme, wie Leerstände und mangelnde Bauflächen dadurch nicht gelöst.

Salzburg setzt daher zudem auf eine Lebensraumaufwertung im ländlichen Raum und hat verschiedene Baulandsicherungsprojekte angestoßen. Weitere große Herausforderung ist für Salzburg die Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere der öffentlichen Nahverkehrsangebote. Dr. Pallauf betonte, dass bei allem was in diesen Bereichen umgesetzt würde, „enkeltauglich“ sein müsse. Diesem Grundsatz habe sich die ÖVP verschrieben. 

„Es ist interessant, wie ähnlich die Herausforderungen in diesem Bereich zu denen in Baden-Württemberg sind. Der Begriff „enkeltauglich“ gefällt mir in diesem Zusammenhang besonders gut. Er beschreibt auf eindrucksvolle und emotionale Weise einen verantwortungsvollen Umgang mit Themen, die auch unserer Zukunft betreffen“, so wirtschaftspolitischer Sprecher Claus Paal MdL. 

Im Anschluss wurden die Mitglieder des Arbeitskreises von Herrn Lukas Crepaz, kaufmännischer Leiter der Salzburger Festspiele empfangen. Herr Crepaz informierte bei einem Rundgang durch das Festspielhaus über die bevorstehenden Pfingstfestspiele und beschrieb die Herausforderungen, die zum Teil durch die in die Jahre gekommen Gebäude und die flächenmäßig begrenzte Umgebung des Spielhauses entstehen.

Bei der Führung durch das große Festspielhaus erhielten die Abgeordneten auch einen Einblick hinter die Kulissen. Die Dimensionen des Gebäudes und insbesondere der Bühne waren dabei besonders beeindruckend.