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27.08.2018

PM 112/2018 Naturschutzpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Raimund Haser MdL sagte heute (27. August) zum Nachweis des Wolfsrisses in Huzenbach:

„Der erneute Riss von Schafen durch einen Wolf im Land zeigt, dass auch die Landesregierung nun Farbe bekennen muss, was ihr unsere Kulturlandschaft wert ist."

"Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es so vielfältige Kulturlandschaften wie in Baden-Württemberg. Dort, wo sie offen gehalten werden muss, um ihren hohen Naturschutzwert zu erhalten, müssen wir diejenigen, die sie offen halten, schützen. Wir fordern daher, die Förderung des Landes für Herdenschutzmaßnahmen deutlich zu erhöhen, die auch die Personalkosten einschließen muss. Zudem muss darüber nachgedacht werden, ob es in Gebieten, in denen sich der Wolf nicht mit anderen naturschutzfachlichen Themen verträgt, wolfsfreie Zonen geben sollte. Dazu müssen Gebiete gehören, in denen die Offenhaltung der Landschaft für den Erhalt der Kulturlandschaft und deren Biodiversität erforderlich ist. Diese Diskussion muss mit dem Bund und der Europäischen Union geführt werden.“