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01.10.2018

PM 129/2018 Tragfähige Lösungen für die Schweinezüchter im Land

Der Vorsitzende des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Dr. Patrick Rapp MdL und der agrarpolitische Sprecher Klaus Burger MdL sagten heute (29. September) zur Zukunft der Schweinezucht in Baden-Württemberg: „Nach der abschlägigen Entscheidung im Bundesrat brauchen wir nun umgehend tragfähige Lösungen für die Schweinezüchter im Land!“

„Nachdem der Vorstoß, die Frist zur betäubungslosen Ferkelkastration um ein bzw. zwei Jahre über den 1. Januar 2019 hinaus zu verlängern, im Bundesrat keine Mehrheit gefunden hat, brauchen wir nun umgehend tragfähige Alternativen. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Betriebe im Land schließen müssen und damit ein wichtiger Teil unserer Landwirtschaft wegbricht. Wenn nicht schnell gehandelt wird, geht dies auch zu Lasten des Tierschutzes, da vermehrt Tiere aus anderen Ländern importiert werden müssen. Wir begrüßen daher das vom Landesfachausschuss Ländlicher Raum verabschiedete Papier „Sofort-Maßnahmen zur Erhaltung regionaler, hochwertiger und tierschutzgerechter Ferkelzucht in Deutschland und Baden-Württemberg“ und unterstützen die vorgeschlagenen Maßnahmen ausdrücklich! Es darf nun keine weitere Zeit vergeudet werden!“, erklärten Dr. Rapp und Burger.