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21.11.2018

PM 163/2018 CDU-Landtagsfraktion fordert die Sicherstellung der Außerunterrichtlichen Veranstaltungen

Die Arbeitskreisvorsitzenden für Bildung und Finanzen Karl-Wilhelm Röhm MdL und Tobias Wald MdL erklären heute (21. November) zur Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Verzicht von Lehrkräften auf die Erstattung von Reisekosten:

„Der CDU-Landtagsfraktion ist es ein großes Anliegen, dass die bewährten Außerunterrichtlichen Veranstaltungen der Schulen in Baden-Württemberg auch nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts verlässlich durch- bzw. fortgeführt werden können.“ 

„Zahlreiche Studienfahrten, Schullandheime und weitere Veranstaltungen haben nicht nur eine langjährig gelebte Tradition der Schulgemeinschaft vor Ort, sondern bieten einen vielfältigen und wichtigen, unterrichtsergänzenden pädagogischen Mehrwert“, so der Bildungspolitische Sprecher Karl-Wilhelm Röhm.

„Im Rahmen außerunterrichtlicher Veranstaltungen ergeben sich Begegnungen mit Menschen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, aber auch gemeinschaftliche Projekte, die den fachlichen und kulturellen Dialog fördern. Der Besuch von Einrichtungen des kulturellen Lebens, von prägenden Bauwerken oder Gedenkstätten kann einen besonderen Bildungsbeitrag stiften. Die Schullandheime und Studienfahrten tragen des Weiteren zum Gemeinsinn bei, stärken die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler und fördern deren Persönlichkeitsbildung. 

Die CDU-Landtagsfraktion dankt den Lehrerinnen und Lehrern für Ihr Engagement, welches sich mit der Organisation und Durchführung der außerunterrichtlichen Veranstaltungen verbindet. Die Lehrer übernehmen dabei eine besondere Verantwortung für ihre Schüler“, so Röhm. 

„Um das vielfältige Portfolio an bildungspolitisch wertvollen Veranstaltungen garantieren zu können, bedarf es einer substanziellen Erhöhung der Finanzmittel für außerunterrichtliche Veranstaltungen“, so der finanzpolitische Sprecher Tobias Wald.

„Die CDU-Landtagsfraktion wird einen entsprechenden Änderungsantrag zum Nachtragsverfahren vorbereiten und dessen Ausgestaltung mit dem Koalitionspartner abstimmen“, so Wald.