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06.12.2018

PM 170/2018 Ausbau von 5G-Mobilfunkfrequenzen

Digitalisierungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Andreas Deuschle MdL sagte heute (6. Dezember) zur Diskussion über den Ausbau von 5G-Mobilfunkfrequenzen:

„Wenn wir eins in den vergangenen Jahren gelernt haben, dann, dass wir bei der Digitalisierung nicht an Tempo nachlassen dürfen. Denn erst mit 5G kann alles, was digitalisiert ist, auch vernetzt werden. 5G ist daher zwingende Voraussetzung für das Internet der Dinge und der Industrie 4.0. Die Politik darf nicht auf der Bremse stehen.“

Entsprechend unterstütze die baden-württembergische Landesregierung mit ihrer Breitbandförderung den Ausbau von Glasfasernetzen, um bis 2025 im Land flächendeckend gigabitfähige Netze verfügbar zu haben. Deuschle: „Die 5G-Sendemasten können nur mit einer Glasfaser-Anbindung in der Erde ihr Potential ausreizen. Somit leistet das Land einen entscheidenden Beitrag dafür, dass der Rollout der 5G-Mobilfunktechnologie ohne Verzögerungen auch im ländlichen Raum stattfinden kann.“ 

Ferner setze das CDU-geführte Wirtschaftsministerium im Land etwa das Projekt „Living Lab 5G“ um, in dem die 5G-Technologie in baden-württembergischen Modellregionen in Testfeldern erprobt wird. „Es geht darum, 5G als Basis für eine umfassende Digitalisierung der Wirtschaft und das Internet der Dinge zu positionieren“, erklärt Deuschle. Ziel sei die Gestaltung einer hochflexiblen, wandlungsfähigen Produktion, die sich schnell an verändernde Marktanforderungen anpassen kann. 

Der CDU-Politiker widerspricht mit seiner Stellungnahme zu 5G Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Kanzleramtsminister Helge Braun, die eine flächendeckende Abdeckung mit dem neuen Mobilfunkstandard kürzlich zurückgewiesen hatten.