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23.02.2018

PM 26/2018 Baden-Württemberg muss sich als Wissenschaftsland positionieren

Die wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Sabine Kurtz MdL, zum Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD

„Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD bietet für die Wissenschaft in Baden-Württemberg große Chancen“, so die wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Sabine Kurtz. Der Vertrag sehe die Beteiligung Deutschlands an der „konzeptionellen Gestaltung und Umsetzung der französischen Initiative zu europäischen Hochschulen“ vor. „Baden-Württemberg ist für eine europäische Hochschule in Deutschland der ideale Standort“, so Sabine Kurtz. „Sobald die SPD dem Koalitionsvertrag zugestimmt hat, brauchen wir von der Landesregierung ein innovatives Konzept für die Etablierung einer europäischen Hochschule im Land“, so Kurtz. Dies sei auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass sich der Forschungs- und Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg im Wettbewerb behaupten müsse.

Für Baden-Württemberg als Standort einer europäischen Hochschule spräche die zentrale Lage des Landes, die Nähe zu Frankreich und die bereits bestehende gute europäische Vernetzung der Wissenschaftsszene. „Zwischen Frankreich und Baden-Württemberg bestehen im Hochschulbereich bereits jetzt über 400 Kooperationen“, so Sabine Kurtz. Bei der Entwicklung integrierter deutsch-französischer Studiengänge unter dem Dach der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) nehme Baden-Württemberg eine Spitzenstellung ein. Ausdruck der deutsch-französischen Kooperation im Forschungsbereich sei zudem das Deutsch-Französische Institut (dfi) in Ludwigsburg, das Deutsch-Französische Institut für Umweltforschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg. Vor diesem Hintergrund biete sich die Etablierung einer europäischen Hochschule in Baden-Württemberg geradezu an.

Auszug aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD:
„Wir werden uns an der konzeptionellen Gestaltung und Umsetzung der französischen Initiative zu europäischen Hochschulen mit einer „bottom up“-Strategie beteiligen.“