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05.04.2018

PM 48/2018 Rechtspflege für junge Menschen erfahrbar machen

Rechtspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Dr. Bernhard Lasotta MdL betonte heute (4. April): „Zusammenarbeit von Rechtsanwälten mit Schulen in Baden-Württemberg stärken!“

„Die CDU-Landtagsfraktion ist zu Beginn dieser Wahlperiode mit dem klaren Bekenntnis angetreten, die Funktionsfähigkeit und das Ansehen der Justiz in Baden-Württemberg als Dritte Gewalt im Staat zu stärken. Dazu gehört es vor allem, den Rechtsstaat und den Respekt vor Gerichten und Staatsanwaltschaften zu stärken. Nicht weniger wichtig ist es jedoch, das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat zu erhalten und das hohe Engagement der Beschäftigten der Justiz und der rechtsberatenden Berufe zu würdigen.

Voraussetzung hierfür ist aus unserer Sicht, dass sich bereits Jugendliche in der Schule mit dem Thema Recht, seiner Bedeutung für das Funktionieren unserer Gesellschaft und seinen Institutionen auseinandersetzen. Wir haben im Gespräch mit Kultusministerin Dr. Eisenmann vereinbart, dass Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte künftig mit Schulen in Baden-Württemberg kooperieren und ihr Fachwissen im Unterricht oder in außerunterrichtlichen Veranstaltungen einbringen können sollen. Denkbar wäre daneben – wie beim Rechtsstaatsunterricht für Flüchtlinge – auch der Einsatz aktiver oder pensionierter Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte als Lehrbeauftragte.

Damit geben wir der Rechtspflege ein Gesicht. Sie wird schon für junge Menschen erfahrbar. Auf deren Rechtsprobleme wie auch auf rechtliche Grundfragen unseres Zusammenlebens können die Rechtspraktiker näher eingehen und gemeinsam mit den Schülern Gerichtsverhandlungen besuchen oder Projekttage gestalten. Nebenbei können wir bei dem einen oder anderen Schüler auch noch Interesse für das juristische Studium oder Ausbildungsberufe wecken.“