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31.08.2016

PM 55/2016 Mehr Berufsorientierung an Schulen unerlässlich

Arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Fabian Gramling MdL:

„Junge Menschen darf man nicht erst fördern, wenn sie keinen Ausbildungsplatz bekommen. Zielführender ist es, wenn man bereits während der Schulzeit durch Kooperationen mit regionalen Unternehmen den Austausch zwischen Schülern und potenziellen Ausbildungspartnern forciert. Hierdurch können Begabungen erkannt und durch den Austausch zwischen Schülern und Unternehmen der Grundstein für einen erfolgreichen Berufseinstieg gelegt werden“, forderte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Fabian Gramling MdL, am Dienstag (30. August).

„Insbesondere an Haupt-, Gemeinschafts- und Realschulen, aber auch an Gymnasien, ist der frühzeitige Austausch zwischen Schülern und regionalen Unternehmen wichtig. Die schulischen Praktika sind gut, aber in der heutigen Zeit nicht mehr ausreichend. Vielmehr sollte bereits zu Beginn der weiterführenden Schulen ein kontinuierlicher Austausch zwischen Schülern und Unternehmen erfolgen können - insbesondere in den Ferienzeiten. Dieser Austausch und die hierdurch möglichen Einblicke helfen Schülern bei ihrer Berufswahl und unterbinden damit auch mögliche Abbrüche während der Ausbildungszeit“, ergänzte Gramling.

Gerade in Baden-Württemberg könnten zahlreiche erfolgreiche klein- und mittelständische Unternehmen ausgezeichnete Perspektiven bieten. Die frühzeitige Verknüpfung von Schule und Wirtschaft direkt vor der Haustüre wäre innovativ, zukunftsorientiert und würde beiden Seiten neue Chancen eröffnen. Derartige Kooperationsmodelle gebe es bisher bereits vielerorts. Ein Musterbeispiel ist beispielsweise die Schüler-Lebens-Werkstatt SLW gGmbH an der Matern-Feuerbacher Realschule in Großbottwar. Dort arbeitet man im Zuge der Ganztages- und Ferienbetreuung bereits seit mehr als einem Jahr mit großer Resonanz daran ein Netzwerk zu schaffen, um Schule und Wirtschaft effizienter zu verknüpfen.