Meldungen

26.01.2018

Sichtschutzwände gegen Gaffer

Verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Thomas Dörflinger MdL: Land will Sichtschutzwände gegen Gaffer bei Unfällen anschaffen

„Das Filmen und Fotografieren von hilflosen Unfallopfern, oder gar die Behinderung von Polizei und Einsatzkräften sind Straftaten, die konsequent geahndet werden müssen. Da Aufklärung und Sensibilisierung offensichtlich alleine nicht reichen, müssen auch zusätzliche Maßnahmen in Betracht gezogen werden. Sichtschutzwände, die schnell und ohne großen Personalaufwand aufgestellt werden können, verhindern das Gaffen und Filmen und sorgen dadurch auch für einen besseren Verkehrsfluss.“

 

dpa-Meldung vom 23.01.2018:

Stuttgart (dpa/lsw) - Das Land will Sichtschutzwände gegen Gaffer bei
Verkehrsunfällen anschaffen und von Mitte des Jahres an einsetzen.
Das sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums in Stuttgart. Anfang
Februar wollten das Verkehrsministerium und das Innenministerium die
notwendigen Abstimmungen vornehmen, hieß es. Dabei sollten auch die
Standorte im Autobahnnetz festgelegt werden. Da die
öffentliche Ausschreibung für die Anschaffung der Sichtschutzwände
noch aussteht, sind die Kosten bislang unklar. Auch welches Modell
zum Einsatz kommen soll, stand noch nicht fest. Die Polizei in Bayern
hatte bereits Sichtschutzwände getestet.

Neugierige erschweren Rettungskräften bei Verkehrsunfällen immer
wieder die Arbeit. Im September filmte ein Mann in Heidenheim einen
sterbenden Motorradfahrer mit dem Handy, der Gaffer musste deshalb
eine Geldstrafe zahlen.