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Von links: Thomas Dörflinger MdL, Christoph Kübel Geschäftsführer Robert Bosch GmbH, Fabian Gramling MdL, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL, Dr. Steffi Burkhart, Adrian Thoma (Bundesverband Deutsche Startups e.V.), Claus Paal MdL, Sabina Kurtz MdL, Nicole Razavi MdL.
24.10.2018

Spannende Einblicke in die Arbeitswelt 2030

Die Spielregeln der Arbeitswelt verändert sich gerade grundlegend. Was bedeutet das für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt im Land in 10 Jahren? Wie reagiert ein Global Player wie Bosch auf diese Veränderungen? Das haben wir mit rund 100 Gästen bei der Veranstaltung "Generation Zukunft" am Dienstagabend (23.10.) im Dialogforum des Landtages diskutiert.

Wir müssten unsere imaginären Handläufe verlassen, forderte die Sportwissenschaftlerin und Bloggerin Steffi Burkhart, die sich selbst als Sprachrohr der Generation Y bezeichnet, in ihrem Vortrag zu Beginn des Abends. Gemeinsam mit Adrian Thoma, Vorstandsmitglied des Bundesverbands Deutsche Startups e.V. und Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH sowie Moderator Fabian Gramling MdL sprach sie über die Trends, die den Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren prägen werden. 

Demnach könnten im Arbeitsmarkt 2030 nur noch Unternehmen bestehen, die ihre Mitarbeiter für sich begeistern, so Burkhart. Kübel erklärte, dass Bosch bei der Gewinnung und Bindung junger Mitarbeiter vor allem auf sinnorientierte Arbeit, Einfluss des Einzelnen, flache Hierarchien sowie Weiterbildungsmöglichkeiten setze. Einig war sich die Runde abschließend, dass die Politik ein optimales Klima schaffen müsse, in dem sich weiterhin viele junge Menschen selbstständig machen können.