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15.12.2017

Tourismus langfristig voranbringen

Vor Ort Aktion des Arbeitskreises Europa und Tourismus in Freiburg: Überregionale Vermarktung des Tourismus in Baden-Württemberg im Blick

Das Thema Tourismus stand im Zentrum der Vor-Ort Aktion des Arbeitskreises Europa in Freiburg, welche von Dr. Patrick Rapp als tourismuspolitischen Sprecher initiiert wurde. Den Auftakt bildete das Gespräch bei der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH mit Herrn Geschäftsführer Strowitzki und der Leiterin des Bereiches Tourismus, Frau Dr. Pankow. Das Konzept der FWTM, die diese Bereiche als städtisches Tochterunternehmen verwaltet, sei in Deutschland einzigartig, biete jedoch viele Vorteile. Insgesamt seien die Region Schwarzwald und insbesondere die Stadt Freiburg im Tourismussegment gut aufgestellt. Das zeige sich nicht nur an den steigenden Übernachtungszahlen, sondern auch an den vielfältigen Veranstaltungen und Messen, die inzwischen auf der Messe Freiburg stattfinden. Allerdings brauche man wieder mehr Flexibilität in der Arbeitszeit. Dies gelte vor allem für den Bereich Hotellerie und Gastronomie. Darin waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig.

Es gehe dabei nicht um eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit, sondern eine bessere Verteilung der Stunden im Einvernehmen mit den Beschäftigen, so Dr. Rapp. Bisherige Ausnahmen reichen nicht aus. Im Anschluss folgte ein Gespräch bei der Schwarzwald Tourismus GmbH mit Hansjörg Mair, der im September das Amt des Geschäftsführers übernommen hat. Sein Ziel ist es, die Dachmarke Schwarzwald, die zu den bekanntesten weltweit gehört, weiter zu stärken und eine höhere Internationalisierung zu erreichen. In den kommenden Monaten werde deshalb ein verstärktes Monitoring und eine intensive Analyse des Gästeverhaltens angestrebt. Nur so könne man bedarfsgerechte Konzepte entwickeln. Der AK-Vorsitzende Joachim Kößler und Dr. Patrick Rapp betonten abschließend, dass die Tourismuskonzeption des Landes, die derzeit neu ausgearbeitet wird, diesen Gedanken aufgreifen müsse. Es gelte stärker in Dachmarken zu denken, damit eine überregionale Vermarktung des Tourismus in Baden-Württemberg möglich ist. Das Potenzial sei hier noch lange nicht erschöpft.