Soziales und Integration

Soziales und Integration

Politik für alle Lebensphasen, Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Mit unserer Sozialpolitik begleiten wir die Menschen in praktisch allen Lebensphasen – von der Geburt über die Kindheit, die Jugend und die Familiengründung bis hin zum Eintritt in den Ruhestand und schließlich auch bei der Betreuung und Versorgung im hohen Alter. Entsprechend vielfältig sind auch die Themen des Arbeitskreises. Diese strahlen oftmals in auch andere Politikfelder aus. So gibt es zahlreiche Schnittstellen zur Bildungspolitik, zur Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik oder zur Politik für den Ländlichen Raum.

Der Mensch im Mittelpunkt

Bei unseren Aktivitäten leitet uns das christliche Menschenbild. Stets steht der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten im Mittelpunkt: Den Schwachen und Benachteiligten muss möglichst zielgenau und effizient die solidarische Hilfe zukommen, die sie benötigen. Gleichzeitig setzen wir auf das Prinzip der Subsidiarität. Das bedeutet, Hilfsangebote daraufhin auszurichten, dass sie die Betroffenen in die Lage versetzen, soweit als möglich ein selbständiges Leben zu führen und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt einerseits sowie Eigenverantwortung und individuelles Engagement andererseits sind für uns somit zwei Seiten derselben Medaille.

Integration

Entsprechendes gilt bei der Integration von Menschen mit internationalen Wurzeln in unsere Gesellschaft. Wir verstehen darunter eine politische Daueraufgabe, von deren Gelingen die Zukunftsfähigkeit unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens wesentlich abhängt. Die aus der Zuwanderung resultierende Vielfalt kann Chance und Bereicherung für unser Land sein – wenn Integration zu gleichberechtigter Teilhabe, zu wechselseitigem Verständnis und zugleich zur Identifikation mit unserer Werteordnung führt. Wir betrachten die Integration daher als einen fortwährenden Prozess, der von Einwanderern, Sozialpartnern, Politik und der gesamten Gesellschaft positiv gestaltet werden muss.

Weitere wichtige Aufgabenfelder des Arbeitskreises Soziales und Integration sind:

  • Gute Medizin und Pflege für alle Menschen im Land
  • Förderung von Familien
  • Integration von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen
  • Stärkung des ehrenamtlichen Engagements

Gute Medizin und Pflege für alle Menschen im Land

Als Partei des ländlichen Raumes ist eines unserer zentralen Anliegen, für alle Menschen im Land – vom Odenwald bis zum Bodensee, vom Rheintal bis zur Schwäbischen Alb – eine qualitativ hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung sicher zu stellen. Deshalb setzen wir uns für eine verstärkte Niederlassung von grundversorgenden Fachärzten im ländlichen Raum ein. Zudem wollen wir eine Strategie entwickeln, um mithilfe telemedizinischer Anwendungen die Gesundheitsversorgung orientiert am konkreten Patientennutzen zu verbessern. Dabei sollen vorhandene Versorgungsangebote und bewährte Hilfestrukturen, wie beispielsweise bei den Rettungsdiensten, Apotheken und Heilmittelerbringern erhalten bleiben.

Die Krankenhausplanung muss sich zukünftig noch stärker am tatsächlichen Versorgungsbedarf der Bevölkerung orientieren und ambulante sowie stationäre Angebote intelligent miteinander verzahnen. Zudem kommt unter Qualitätsaspekten der Bildung spezialisierter Zentren eine große Bedeutung zu.

Förderung von Familien

Alle Familienmodelle, in denen Menschen dauerhaft füreinander Verantwortung übernehmen verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung. Deshalb wollen wir Familien stärken, gleichgültig, ob diese sich als modern oder klassisch verstehen. Zudem setzen wir uns dafür ein, für alle Kinder im Land ein kindgerechtes Lebensumfeld zu schaffen, in dem sie sich, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, bestmöglich entwickeln können.

Darüber hinaus unterstützen wir Modelle, die das Zusammenleben der Generationen fördern. Damit wollen wir erreichen, dass Alte und Junge wechselseitig von ihren Ressourcen und Kompetenzen profitieren können. Bei der Entwicklung entsprechender Angebote kommt dem Demografiebeauftragten der Landesregierung eine wichtige koordinierende Rolle zu.

Integration von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen

Menschen mit Behinderung haben das Recht auf gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ein barrierefreies Gemeinwesen, selbstbestimmtes Wohnen und die Teilhabe am Arbeitsleben sind uns wichtig. Dabei kommt der Barrierefreiheit kommt eine besondere Bedeutung zu. Deswegen werden wir ein Landeskompetenzzentrum einrichten, welches Kommunen und freie Träger dabei unterstützen wird, Barrierefreiheit bei Einrichtungen und Gebäuden, Straßen, Plätzen und im Öffentlichen Verkehr zu realisieren.

Im Rahmen der Landeszuständigkeit wollen wir dafür sorgen, dass die berechtigten Ansprüche der Betroffenen über alle Hilfesysteme hinweg möglichst einheitlich, zuverlässig und unbürokratisch erfüllt werden. Hierbei soll grundsätzlich an der kommunalen Selbstverwaltung für die Leistungserbringung festgehalten werden.

Wir wollen das selbstständige Wohnen von Menschen mit allen Formen von Hilfebedarfen weiter voranbringen. Unternehmen werden wir verstärkt dabei begleiten, inklusive Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. Dazu werden wir den Dialog mit den Arbeitgebern

suchen. Sowohl in Bezug auf Arbeitsmöglichkeiten als auch auf Barrierefreiheit soll die Landesverwaltung mit gutem Beispiel vorangehen.

Die bestehenden Einrichtungen für Menschen mit Behinderung wollen wir aktiv unterstützen, sich zu modernen Kompetenzzentren für Teilhabe und Inklusion weiterzuentwickeln.

Stärkung des ehrenamtlichen Engagements

Baden-Württemberg ist seit jeher das Land des Ehrenamts. Ehrenamtliches Engagement hat bei uns eine lange und segensreiche Tradition. Durchschnittlich engagiert sich fast jeder zweite Baden-Württemberger in seiner Freizeit für andere. Im ländlichen Raum sind es sogar mehr als 50 Prozent. Und auch beim Engagement der über 65-Jährigen liegt Baden-Württemberg mit einer Quote von 43,1 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Insgesamt nehmen wir damit im Bundesvergleich einen Spitzenplatz ein. Erklärtes Ziel unserer Politik ist es, diese Spitzenposition zu bewahren und möglichst noch auszubauen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, die Umsetzung der vielen bundesrechtlichen Vorgaben im Steuer-, Arbeits- und Sozialrecht, die unsere Engagierten vor manche Herausforderung stellen, so ehrenamtsfreundlich wie möglich auszugestalten. Darüber hinaus wollen wir überzogenen Anforderungen im Bereich der Qualifikation, der Qualitätssicherung und der Dokumentation entgegen treten. Zudem gilt es, die Anerkennungskultur zeitgemäß auszugestalten.

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